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25. Geburtstag des Kinderschutzbundes / Christel Schulte für Arbeit geehrt

25 Jahre Kinderschutzbund: Das sind 25 Jahre Kleiderladen, Spielstube und Babyschwimmen, aber auch 25 Jahre ehrenamtliche Arbeit von Christel Schulte.

Bei der Jubiläumsfeier in der Stadthalle wurde Schulte, die von 1979 bis Frühjahr 2004 Vorsitzende war, für ihr Engagement gewürdigt. „Es ist traurig, wenn Leute gehen, die Visionen haben", sagte , Landesgeschäftsführer Friedhelm Güthoff. Sechs Minigruppen- und Kindergartenkinder brachten ein Ständchen, und die stellvertretende Bürgermeisterin und Vereinsmitbegründerin Maria Seifert lobte Schultes Arbeit als unverzichtbar: „Der Kinderschutzbund ist seit 25 Jahren so erfolgreich, weil Du von Anfang an sein Motor warst." Tatsächlich hat der Kinderschutzbund sein Aufgabenspektrum immer mehr erweitert. Ging es anfangs darum, benachteiligten Kindern zu helfen, begreift sich der Verein heute als Lobby für alle Kinder der Stadt. Zur Einzelfallhilfe, zum Beispiel in Form der Hausaufgabenbetreuung, kam die Information hinzu.
Lehrer, Eltern und Kinder können sich mit ihren Problemen an den Kinderschutz­bund wenden. Sehr erfolgreich sind die Elternkurse „Starke Eltern - starke Kinder" und das theaterpädagogische Schulprojekt „Mein Körper gehört mir".

 

„Kinder haben eigene Rechte und brauchen eine starke Lobby, um diese durchzusetzen", so Maria Seifert. Das kann auch bedeuten, dass ein Kind Hilfe braucht, um nach der Trennung der Eltern den Vater oder die Mutter sehen zu dürfen. In den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes kann das Besuchsrecht ausgeübt werden.

Auch in Zukunft wird sich  der Kinderschutzbund für eine gewaltfreie Erziehung stark machen. Die neue Vorsitzende Irene Gosepath will  sich zudem für das „Lokale  Bündnis für Familie" einsetzen, das Verbände an einen Tisch holen und Familien auf   politischer Ebene stärken soll.   Für gute  Stimmung beim  Jubiläumsfest sorgte der Auf tritt der „Powerkids", unterstützt von der Gruppe „Ruhrschnellweg" mit dem Lied des Kinderschutzbundes  „Children are the rhythm of the  world". Am Nachmittag wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs „Unsere Stadt in klein" prämiert. Viele bunte Kartonhäuser zierten das Foyer. Den ersten Preis,  einen Ausflug zum Schloss Beck, gewann die 4b der Aloysiusschule für ihr kunstvolles Hundertwasser-Haus. • kno
Ruhr Nachrichten 25.06.04
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. November 2009 um 09:41 Uhr