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Gründung KSB Gladbeck (1979) E-Mail

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30 Aktive gründeten jetzt den „Kinderschutzbund Gladbeck“

Kinder ohne Chance? Genau das soll auf Gladbecks Kinder nicht zutreffen. Aus diesem Grunde hat sich am Donnerstagabend der „Kinderschutzbund Gladbeck" konstituiert. Es handelt sich um einen überparteilichen und überkonfessionellen Zusammenschluss von über 30 Gründungsmitgliedern, die allein das Wohl der Kinder im Auge haben und auf baldige Verstärkung durch Gleichgesinnte hoffen.

Der Deutsche Kinderschutzbund tritt ein:

— für ein verbessertes Recht der Kinder,

— für bessere Erziehungsinformationen der Eltern,

— für Chancengleichheit für Kinder aus sozialen Randgruppen,

— für bessere Wohnverhältnisse kinderreicher Familien,

— für mehr Entfaltungsraum für Kinder,

— für mehr Rücksicht auf Kinder im Straßenverkehr,

— für eine bessere Gesundheitsvorsorge,

— für weniger Experimente im Bildungsbereich, kurz: für eine kindgerechte Umwelt.

Dies sind die allgemeinen Ziele. Der neugegründete Ortsverband Gladbeck wird natürlich ganz besondere, der Situation der Stadt entsprechende Schwerpunkte setzen. Dabei wollen seine Mitglieder auch nicht die zahlreichen Kinder der ausländischen Arbeitnehmer vergessen.

Am Anfang der Arbeit soll eine groß angelegte Bestandsaufnahme der örtlichen Situation stehen.

In der Gründungsversammlung am Donnerstagabend wurde auch bereits ein Vorstand gewählt, der die Aktivitäten der Gemeinschaft koordinieren soll. Er setzt sich zusammen aus: Christel Schulte (1. Vorsitzende), Ingrid Reck (2. Vorsitzende, Christel Kohues (Kassenführerin), Dr. Dagmar Schnurr (Schriftführerin).

Alle, die sich für die Arbeit des Kinderschutzbundes interessieren oder dem Bund beitreten wollen, können sich unter der Telefonnummer 6 27 86 an Christel Schulte wenden

RN 27. Januar 1979

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. November 2009 um 09:46 Uhr